13.12.2017

Gewerbe begrüsst eine Umgestaltung der Freie-Strasse zur Begegnungszone

 

Im Jahre 2016 wurde in der Frauenfelder Altstadt die Zürcherstrasse zu einer Begegnungszone aufgewertet. Nun plant die Stadt, die Begegnungszone auf die ganze Altstadt auszuweiten. Die Gewerbetreibenden, vertreten durch die Interessengemeinschaft Frauenfelder Innenstadt (IG FIT), begrüssen dieses Vorhaben. Wenn die Aufwertung qualitätvoll als Mehrwert umgesetzt wird, kann das Gewerbe davon sehr profitieren. In der Zürcherstrasse gilt heute ein Vortrittsrecht für Fussgänger und eine maximale Fahrgeschwindigkeit von 20 km/h. Zudem wurden die Parkplätze reduziert, was Spielraum für neue Nutzungen wie Auslagen für Geschäfte und Strassenrestaurants schafft. Nun plant die Stadt, auch in der restlichen Altstadt, im Bereich der Freie-Strasse, eine Begegnungszone mit entsprechender Umgestaltung einzuführen. Dieses Vorhaben wird von der Interessengemeinschaft Frauenfelder Innenstadt (IG FIT) unterstützt. Sie hat sich Mitte November zusammen mit Eigentümern von den Verantwortlichen der Stadt die Gestaltungsvorschläge präsentieren lassen. Die Altstadt hat mit der Begegnungszone an Charme gewonnen. Sie wird stärker von Fussgängerinnen und Fussgängern frequentiert und hat sich zu einem Treffpunkt in Frauenfeld entwickelt. Von dieser positiven Entwicklung profitieren die ansässigen Geschäfte. Erreichbarkeit muss gewährleistet werden Mit der Ausweitung der Begegnungszone soll die Anzahl Parkplätze in der Freie-Strasse reduziert werden. Dies stiess auf Kritik bevor die Pläne der Stadt vorlagen. IG FIT und Eigentümer sehen dies allerdings als Chance: «Natürlich ist die Erreichbarkeit unserer Geschäfte für uns ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die Stadt aber geht bei der Reduktion massvoll vor. Die Reduktion der Parkplätze ermöglicht zudem, Auslagen vor den Geschäften zu platzieren und damit das Einkaufserlebnis in der Altstadt zu fördern», bekundet der IG FIT Vorstand. Im Weiteren kann die Erreichbarkeit auch durch eine bessere Fussgänger-Vernetzung der Altstadt mit den umliegenden Bereichen der Innenstadt erzielt werden. Hier wünscht sich die IG FIT weitere Massnahmen von der Stadt, zum Beispiel in Form einer verbesserten Anbindung der umliegenden Parkplätze durch FusswegBeschilderung. Gesteigerte Attraktivität soll Kundinnen und Kunden anlocken Neben der Erreichbarkeit ist insbesondere die Attraktivität und die Belebung des öffentlichen Raums ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Geschäfte. Die IG FIT ist überzeugt, dass das Projekt gute Voraussetzungen schafft, damit die Altstadt attraktiver werden und mehr Menschen anziehen kann. Denn leere Flächen schaffen Platz für neue Ideen und Nutzungen. Hierzu plant die Stadt Verweilmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher verschiedenen Alters zu schaffen. Neben einer generell flexiblen Nutzung durch die Gestaltung à Niveau ohne Trottoir lassen sich für Veranstaltungen wie Märkte und Darbietungen zweckmässige Infrastrukturen realisieren. Für die IG FIT ist es wichtig, dass geplante Freiraum-Elemente wie Sitzbänke, Bäume und Spielmöglichkeiten für Kinder einen Mehrwert bieten. So sind beispielsweise anstelle der mobilen Sitzkuben aus Beton, wie sie heute in der Zürcherstrasse stehen, ganzjährige Sitzgelegenheiten mit Rückenlehnen zu schaffen. Der Einkauf in der Altstadt soll für die Kundinnen und Kunden zum Verweilen anregen und zu einem Erlebnis werden. Eine charmante Gestaltung der Altstadt mit einem gewissen Komfort ist hierfür wichtig. Über die IG FIT Die Interessensgemeinschaft Frauenfelder Innenstadt (IG FIT) ist eine Interessegemeinschaft von Fachgeschäften in der Innenstadt von Frauenfeld. Sie setzt sich für eine prosperierende Innenstadt ein und versteht sich als Plattform für den Austausch. Sie lädt dazu situativ weitere Interessierte wie Eigentümer, Anwohner, Gastro und Kultur ein und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Stadt und der allgemeinen Öffentlichkeit. www.ig-fit.ch